Brushpen-Workshop


Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder gerne gemalt oder gezeichnet. Viele Tierportraits sind mit Buntstiften oder Ölkreide entstanden, oder auch Bleistiftzeichnungen haben mir immer Freude gemacht. Aber was ich eigentlich nie mochte, waren Aquarellbilder. Irgendwie konnte ich mich mit dieser Technik nie richtig anfreunden. In den letzten Jahren erlebt diese Technik aber einen regelrechten Boom. Handlettering und Verzierungen mit Wasserfarbe (Watercolor) schmücken Bilder, Tassen, Hefte, Blumentöpfe und ich weiss nicht, was noch alles. Selbst auf Ostereiern kann man jetzt schon Sprüche und Blümchen finden.

Pinterest sei Dank! Hier gibt es viele tolle Ideen und Inspirationen von kreativen Köpfen, die dieses Hobby zum Beruf gemacht haben. Wenn nun so ein Boom über uns herein schwappt, ist die Industrie meist auch nicht mehr weit. Und Tadaaaa,, da sind sie schon: die Brushpens! Hätte mich vor zwei Jahren jemand danach gefragt, den hätte ich unwissend mit großen Augen angesehen. Nachdem ich dann letztes Jahr glücklich mit meinen neuen Brushpens im Koffer aus Kanada zurück war, bin ich mit großer Erwartung an die Sache ran gegangen. Aber so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte, war es dann doch nicht. So eben mal mit den Dingern schreiben oder gar malen war nicht so einfach. Obwohl ich in meiner Ausbildung ein volles Jahr mit Schriften verbracht habe, musste ich mich erst wieder reindenken. Das hat in mir den Ehrgeiz geweckt und ich habe fleißig geübt. Denn eins kann ich versprechen, ohne üben geht da gar nichts. Auch nicht mit den besten Stiften! Doch wenn man einmal die Technik verstanden und etwas Übung hat, macht die ganze Sache einen riesen Spaß. Außerdem kann man ganz schnell ganz tolle Ergebnisse erzielen. Einige meiner Mädels haben nun auch solche Stifte bekommen, kennen die verschiedenen Techniken jedoch noch nicht. Denn außer das man mit ihnen schön schreiben kann, bieten Brushpens noch einiges mehr.  Eigentlich sollte nun heute der erste Brushpen-Workshop stattfinden, aber draussen hört es nicht auf zu schneien und leider kommen wir weder rauf noch runter. Unsere Straße ist wieder „vergessen“ worden. Ich musste den Kurs absagen und auf nächste Woche verschieben. Ich hoffe, dass es dann nicht wieder so schneit! Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben! Dann nutze ich die Zeit, um meinem Blog etwas Aufmerksamkeit zu schenken und setze schonmal ein paar Arbeiten von mir ins Netz. Um Appetit zu machen!

 

 

 

 

 

 

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